Energiekrise – was bedeutet das für uns?

von Andreas Lange

 

Liebe Vereinsmitglieder der Darmstädter TSG,

es ist wieder einmal mehr unsere Gemeinschaft gefordert, den derzeitigen Widrigkeiten, die unseren Vereinssport bedrohen, zu begegnen.

Nannte sich das Phänomen in den vergangenen zwei Jahren „Corona“, ist es in diesem Winterhalbjahr die „Energiekrise“.

Mir sei hier der kurze Rückblick gestattet, um die Arbeit unseres Vorgängervorstandes zu würdigen, der auch nicht immer leichte Entscheidungen treffen musste, um uns durch die Corona-Zeit zu bringen. An dieser Stelle sei aber auch nochmal erwähnt, dass die Pandemie noch nicht gänzlich aus unserem Blick verschwunden ist. Nach wie vor ist auch Corona in unserer Gesellschaft und damit in unserer Sportlergemeinschaft präsent, womit ich die Bitte um verantwortungsvollen Umgang mit dieser Tatsache uns allen ans Herz legen will, wenngleich wir in den letzten zwei Jahren viel im Umgang mit der Erkrankung gelernt haben und der absolute Schrecken einem „damit Leben“ gewichen ist.

Als neuer Vorstand stehen wir nun vor der Aufgabe, mit Euch eine Gratwanderung durch die Energiekrise zu bewältigen, ohne unser sportlichen Aktivitäten gravierend einschränken zu müssen.

Sicherlich ist von diesen Herausforderungen die eine Abteilung mehr betroffen als die andere, aber als Mehrspartenverein bedarf es einer gewissen Solidarität, um Allen die Möglichkeit zu geben, ihren Sport auszuüben. Ob uns dies über das gesamte Winterhalbjahr gelingen wird, muss sich noch zeigen.

Die ersten Energiepreiserhöhungen sind bereits eingegangen und zeugen von deutlichen Mehrkosten für unseren Verein. So wird uns Strom ca. 50% mehr kosten, und beim Gaspreis handelt es sich derzeit um etwas mehr als eine Verdoppelung. Während es beim Strom noch relativ einfach ist, Einsparungen zu erzielen, ist es im Bereich Heizen und Warmwasser mit größeren Investitionen verbunden, die wir zur Zeit als TSG nicht stemmen können. In den nächsten TSG-Nachrichten werden wir noch weiter auf diese Themen eingehen.

Was sind also die Maßnahmen, die sich daraus ergeben?

Zum ersten Oktober haben wir die Heizungsanlagen wieder eingeschaltet. Vielleicht hat es schon der eine oder andere von Euch gemerkt, dass wir dabei das Warmwasser nicht mit eingeschaltet haben.

Wir haben in unserer letzten Vorstandssitzung lange darüber beraten, wie wir mit den steigenden Kosten umgehen wollen und was wir Euch zumuten können. Um den Sportbetrieb aufrecht zu erhalten, war uns schlussendlich die Temperatur in den Hallen wichtiger als die Möglichkeit, nach dem Training warm duschen zu können. Darüber hinaus wollen wir natürlich auch nicht an die Mitgliedsbeiträge herangehen, da jeder Haushalt von Euch sich schon zur Genüge selbst mit den steigenden Energiekosten auseinandersetzen muss.

Wir bitten Euch, mit uns als Vorstand an einem Strang zu ziehen und diese neuen Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Auch hier gilt wieder: Die gemeinsame Anstrengung macht uns als Verein stark, denn

WIR SIND TSG!